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Stadtluft macht frei

Gesellschaft im Mittelalter

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Zum Begriff Bearbeiten

Im hohen und späten Mittelalter stand der König an der Spitze der Gesellschaft. Unter ihm standen die Herzöge, denen die Grafen und Markgrafen unterstanden.jetzt

Aufbau Bearbeiten

Sie alle waren Vertreter des Königs für unterschiedliche Bereiche. Viele der Herzogs- und Grafenfamilien verstärkten ihre Verbindung zum König durch das Einheiraten in die Königsdynastie. Diese Familien bezogen ihr Lehen direkt aus der Hand des Königs, wurden Reichsfürsten genannt und besaßen im Spätmittelalter das Privileg, den König wählen zu dürfen. Dieser Aufbau der Mittelalterlichen Gesellschaft wurde durch das Bild der Lehenspyramide dargestellt. Die Aufnahme neuer Familien in den Adelstand erfolgte im Spätmittelalter durch die Verleihung des Famlienwappens und eine königliche Urkunde.


Regierung Bearbeiten

Regiert wurde die Stadt von einem Stadtrat, welcher aus Mitgliedern der vermögenden Familien der Stadt bestand, die sich selbst als Adel bezeichneten.


Bürgerrecht Bearbeiten

Um als Bürger einer Stadt zu gelten, musste man das Bürgerrecht besitzen. Dieses erhielt man, wenn man einen eigenen Grundbesitz in der Stadt vorzuweisen hatte, oder eine Aufnahmegebühr bezahlte. Wer zu arm war um sich Grund und Boden zu kaufen oder die Gebühr zu zahlen wurde nur als Einwohner der Stadt bezeichnet.


Ausnahmen Bearbeiten

Es gab in den Städten zwei Gruppen, die nicht voll mit den Bürgerrechten ausgestattet wurden. Zum Einen waren dies die Kleriker und zum Anderen die Juden. Die Kleriker waren ein eigener Stand der mittelalterlichen Gesellschaft. Sie waren von der weltlichen Gerichtsbarkeitund der Steuerpflicht befreit. Die Juden standen unter königlichem oder landesherrlichem Schutz. Hierfür mussten sie eine bestimmte Steuer zahlen. Dieses Vorgehen nannte sich Judenbesteuerung.

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